Auswirkungen von Alkohol und leckere Alternativen

Das Alkohol süchtig machen kann und in großen Mengen konsumiert schädlich ist, ist so gut wie jedem klar. Aber auch das erfrischende Feierabendbier, das regelmäßige Glas Wein am Abend oder die süffigen Cocktails an den Partywochenenden sind nicht risikolos. Im folgenden Beitrag geht es deshalb um die Auswirkungen von Alkohol und darum, wie Sie die negativen Folgen vermindern bzw. verhindern können. Zudem haben wir ein paar Tipps im Hinblick auf alkoholfreie Alternativen für Sie auf Lager. Am Ende des Beitrages wartet sogar noch ein Rezept für einen leckeren alkoholfreien Cocktail mit Matcha auf Sie.

Was sind die Auswirkungen von Alkohol?

Der Konsum von Alkohol hat neben dem möglichen Kater danach noch weitere verschiedene Auswirkungen. Zu unterscheiden ist dabei zwischen denen, die akut noch während bzw. im direkten Anschluss an den Alkoholgenuss auftreten und solchen, die langfristig in Erscheinung treten.

Akute Auswirkungen von Alkohol

Die akuten Auswirkungen von Alkohol treten stufenweise auf. Sie hängen von der konsumierten Alkoholmenge ab und nehmen mit jedem Schluck zu. Auf den Punkt gebracht bedeutet das: Je mehr Promille im Blut, desto mehr Folgen. Was mit einer unter Umständen zunehmenden Redseligkeit und einer angeregten Stimmung anfängt, geht so positiv nicht weiter. Die Stimmung kann schnell umschlagen in Gereiztheit und aggressives Verhalten. Bereits mit wenigen Schlucken Alkohol kommt es zu Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeit, der Konzentration und des Reaktionsvermögens. Zudem steigt die Risikobereitschaft an. Schnell kommen Wahrnehmungsstörungen und Koordinationsschwierigkeiten dazu. Ab etwa 1 Promille kommen Sprach- und Orientierungsstörungen sowie Verwirrtheit hinzu. Außerdem nimmt die Kritikfähigkeit ab.

Bei noch mehr Promille treten starke Gleichgewichts-, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen auf. Dies geht einher mit einem Erschlaffen der Muskeln. Von einem Reaktionsvermögen kann dann kaum noch die Rede sein. Oft wird auch erbrochen, denn der Magen versucht den Alkohol wieder loszuwerden. Ab etwa 3 Promille sprechen Mediziner von einer Alkoholvergiftung. Die Atmung wird schwach und es kann zu einem Gedächtnisverlust kommen. Auch eine beginnende Bewusstseinseintrübung ist wahrscheinlich. Wer so viel oder sogar mehr trinkt riskiert den Ausfall lebenswichtiger Organfunktionen. Zudem drohen Koma, Lähmungen, Atemstillstand und darüber hinaus der Tod.

Langfristig drohende Gesundheitsschäden: Leberprobleme, Krebserkrankungen und Co.

Durch den Konsum von Alkohol drohen aber auch gesundheitliche Schäden. Diese Auswirkungen von Alkohol bekommen aber bei weitem nicht nur Alkoholiker oder Personen, die regelmäßig in Sachen Alkohol über die Strenge schlagen, zu spüren. Im Grunde erhöht jeder Tropfen Alkohol die Gefahr von Erkrankungen. Bereits geringe Mengen Alkohol können Ursache von Krebserkrankungen sein und mit jedem Glas erhöht sich das Risiko. Es besteht nicht nur das Risiko an Leberkrebs zu erkranken, auch andere Krebsarten, wie zum Beispiel Speiseröhren-, Bauchspeicheldrüsen-, Kehlkopf-, Rachen- und Darmkrebs, können durch Alkohol verursacht werden.

Zudem können folgende gesundheitliche Einschränkungen bzw. Erkrankungen Auswirkungen von Alkohol sein:

  • Leberschädigungen
  • Herzmuskelerkrankungen
  • Herzinsuffizienz
  • Magenschleimhautentzündungen
  • Entzündungen der Speiseröhre
  • Bauchspeicheldrüsenentzündungen.

Auch mittelbar kann das Trinken von Alkohol zu gesundheitlichen Schäden führen. Denn durch veränderte Wahrnehmungsfähigkeiten und einem eingeschränkten Reaktionsvermögen nimmt die Gefahr, einen Unfall zu erleiden, enorm zu.

Immer wieder ist von positiven Auswirkungen von Alkohol auf Herz und Gefäße die Rede. Selbst wenn dem bei einem moderaten Konsum so ist, ändert das aber auch nichts an den bereits genannten Risiken.

Negative Auswirkungen von Alkohol vermindern bzw. verhindern

Nachdem Sie jetzt einiges über die möglichen negativen Auswirkungen des Alkohols gelesen haben, geht es im folgenden darum, wie Sie diese verhindern oder zumindest weitestgehend vermindern können.

Wenig Alkohol trinken…

Ein guter Ansatz ist es, Alkohol lediglich in Maßen zu genießen. Und genießen ist das richtige Stichwort. Alkoholische Getränke sollten niemals einfach nur „runtergeschüttet“, sondern bewusst getrunken werden. Aber was bedeutet in Maßen? Eine sichere Grenze für den Alkoholkonsum gibt es nicht. Denn mit jedem einzelnen Schluck gelangt der Alkohol ins Blut und verteilt sich im Körper. Allerdings minimiert sich das Risiko von langfristigen schweren gesundheitlichen Auswirkungen von Alkohol, wenn bestimmte Mengen nicht überschritten werden. In Deutschland gelten 24 g (für Männer ab dem 21. Lebensjahr) reiner Alkohol am Tag bzw. 12 g (für Frauen ab dem 21. Lebensjahr) als Schwellenwert. Diese Mengen entsprechen in etwa einem halben Liter bzw. einem viertel Liter Bier. Zusätzlich sollte an mindestens zwei Tagen pro Woche komplett auf Alkoholhaltiges verzichtet werden.

Weitere Tipps um akute Auswirkungen von Alkohol zu vermeiden

Um die akuten Auswirkungen von Alkohol zu vermeiden, achten Sie nicht nur darauf, möglichst wenig Alkohol auf einmal zu konsumieren, sondern schaffen Sie auch gute Grundlagen. Dazu gehört, dass Sie Alkohol nicht auf nüchternen Magen zu sich nehmen sollten, um den Magen nicht zu sehr zu belasten. Außerdem sollten Sie zwischendurch viel Wasser trinken, denn Alkohol entzieht dem Körper Wasser. Des weiteren sollten Sie sich beim Trinken von Alkohol Zeit lassen. Denn bis Sie seine Wirkung bemerken, vergeht etwas Zeit. Dazu gehört auch, Alkohol nicht gegen den Durst zu trinken.

In diesem Zusammenhang ist es zudem wichtig zu wissen, dass es keine Möglichkeiten gibt, den Alkohol vorschnell abzubauen oder etwa den Alkoholgehalt durch das Trinken von Wasser zu verringern.

Wenn der Kater doch einen Besuch abstattet

Sollten Sie doch einmal einen über den Durst getrunken haben und der Kater stattet Ihnen einen Besuch ab, speisen Sie ihn nicht mit Schmerzmitteln ab. Diese können zwar Ihre Kopfschmerzen beseitigen, je nach Wirkstoff können Sie aber auch einen vom Alkohol in Mitleidenschaft gezogenen Magen weiter reizen oder die Leber, die mit dem Alkoholabbau zu tun hat, noch mehr belasten.

Laden Sie den ungebeten Gast stattdessen zu einem Katerfrühstück ein. Zu einem guten Katerfrühstück gibt es viel zu trinken – natürlich keinen Alkohol. Mit einer großen Portion Mineralwasser gleichen Sie Ihren Wasserhaushalt wieder aus und bekämpfen Kopfschmerzen. Um den Kreislauf anzuregen, trinken Sie zum Beispiel einen besonders starken Kaffee. Was das Essen angeht, richten Sie sich nach Ihrem Appetit. Ist Ihnen Übel, verzichten Sie besser zunächst auf das Essen. Ansonsten werden Sie in der Regel Heißhunger auf deftige und würzige Speisen sowie salzige und saure Lebensmittel haben. Dann stehen zum Beispiel Rollmöpse, Gewürz- oder Salzgurken und Laugenbrötchen hoch im Kurs.

…oder verzichten: alkoholfreie Alternativen

Wollen Sie gar kein Risiko eingehen, bleiben Sie abstinent. Denn nur durch die vollständige Enthaltsamkeit können Sie die Auswirkungen von Alkohol komplett vermeiden. Trotzdem müssen Sie auf den Geschmack von Bier, Wein, Sekt und Co. nicht verzichten. Gleiches gilt für Cocktails. Denn es gibt ein breites Angebot an alkoholfreien Alternativen.

Alkoholfreies Bier

Insbesondere auf dem Gebiet alkoholfreies Bier ist die Auswahl groß. Allerdings sollten Sie wissen, dass alkoholfrei nicht immer bedeutet, dass wirklich gar kein Alkohol in dem Bier enthalten ist. In Deutschland dürfen Biere, die alkoholfrei auf Ihrem Etikett stehen haben, noch bis zu 0,5 Prozent Alkohol enthalten. Das kann für den Konsumenten sehr verwirrend sein. Allerdings kommen solche geringen Mengen Alkohol auch teilweise durch bestimmte Vergärungsprozesse in unter anderem Fruchtsäften, Obst oder Sauerteigbroten vor. Jedoch gibt es auch einige Bierbrauer bei denen wirklich 0,0 Prozent Alkohol enthalten ist, wenn sie es als alkoholfrei verkaufen. Hier gilt es also genau hinzuschauen, wenn komplett alkoholfreies Bier gewünscht ist.

Übrigens: Alkoholfreies Bier hat noch einen weiteren Vorteil gegenüber alkoholhaltigem Bier: Es enthält deutlich weniger Kalorien.

Sekt und Wein ohne Alkohol

Bei alkoholfreiem Sekt und Wein ist es ähnlich wie beim Bier. Auch hier bedeutet alkoholfrei nicht immer, dass null Alkohol enthalten ist. Deshalb muss auch bei deren Auswahl genau hingeschaut werden, wenn gar kein Alkohol gewünscht ist. Was den Geschmack betrifft, gibt es mittlerweile auch hier ein größeres Sortiment, sodass es passende Tropfen für verschiedene Geschmäcker gibt.

Alkoholfreier Cocktail: Virgin Colada mit Matcha

Alkoholhaltige Cocktails können Sie wunderbar durch alkoholfreie Cocktails ersetzen, um die Auswirkungen von Alkohol zu vermeiden. Denn von den meisten klassischen Cocktails gibt es tolle alkoholfreie Abwandlungen, wie zum Beispiel eine Vrigin Colada als alkoholfreie Variante der Pina Colada. Probieren Sie doch auch einmal eine Virgin Colada mit unserem Ambivitalis Matcha Tee. Matcha macht Sie als gesunder Wachmacher mit viel Koffein fit für lange Partynächte und gibt dem cremigen Cocktail eine besondere Note. Und so mixen Sie ihn:

Zutaten für eine Portion:
  • 1/2 TL Matcha
  • 1/2 TL brauner Zucker
  • 50 ml Kokosmilch aus der Dose
  • 50 ml Sahne
  • 150 ml Ananassaft
  • Crushed Ice
  • 1 Ananasstück zum Dekorieren
Zubereitung des alkoholfreien Cocktails mit Matcha:

Mischen Sie das Matcha-Pulver, den braunen Zucker, die Kokosmilch, die Sahne und den Ananassaft in einen Mixer gut durch. Geben Sie das Crushed Ice in ein großes Longdrinkglas. Gießen Sie dann den frisch gemixten Cocktail darüber. Abschließend dekorieren Sie das Glas noch mit dem Ananasstück. Und schon können Sie den alkoholfreien Cocktail genießen, ohne die negativen Auswirkungen von Alkohol befürchten zu müssen.

Kleiner Tipp von uns: Crushed Ice können Sie aus Eiswürfeln ganz einfach selbst herstellen. Entweder haben Sie einen leistungsstarken Mixer, der Ihnen die Eiswürfel zerkleinert oder Sie geben die Eiswürfel in einen Gefrierbeutel und verschließen diesen mit einem entsprechenden Clip. Dann toben Sie sich mit einem Nudelholz, einer schweren Pfanne oder einem ähnlich schweren Gegenstand aus. Fertig ist das zerkleinerte Eis.

Bildnachweis: © Steve Lovegrove – Fotolia.com

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